Das Buch: Wärmewerte


(oder: Die Freundin aus Paris)

Reto Domeniconi, geb. 1936, Dr. sc. techn. der ETH Zürich, beendete frühzeitig eine erfolgreiche Karriere in der Industrie als Verwaltungsrat einiger der bedeutendsten Unternehmungen Europas, um sich vorwiegend einem selbst definierten Studium über „Das Urwissen der Menschheit“ zu widmen.

Seine Geschichte erzählt vordergründig die dramatischen und geballten Ereignisse um eine fiktive mittelgrosse Familien-Unternehmung in einem abgelegenen Tal der Schweizer Voralpen. Es geht um handfeste finanzielle Argumente, um Generationenkonflikt und Liebe, mit den Elementen der klassischen Tragödie vom Vatermord bis zur Hybris.

Im Hintergrund steht eine flammende Anklage des Materialismus, die in eine utopische Vision einer Welt mündet, in welcher Unternehmungen in menschlichen Wärmewerten bilanzieren statt in geldlichen Werten. Allerhand für einen ehemaligen Finanzchef!

Das Buch ist mit oft beissender Ironie, aber auch mit liebevollem Herantasten an die Figuren geschrieben. Es ist kein Schlüsselroman, aber gewisse Anwälte, Bankiers und Politiker kommen nicht gut weg. Der Autor hat sie praktiziert und seine Beobachtungsgabe kommt ihm zustatten.

Der Stoff beschäftigte den Autor seit Jahrzehnten und wurde zuerst als Bühnenstück, dann als script für einen Fernsehfilm verarbeitet aber nie aufgeführt

Vorbemerkung des Autors zum Buch >>

Dies ist die dramatische Geschichte eines fiktiven Familienunternehmens, die mit Feinfühligkeit, aber auch beissender Ironie, den Materialismus unserer Zeit brandmarkt und in die Vision einer utopischen Welt mündet, in welcher menschliche Wärme zum wichtigsten Masstab für unser eigenes Verhalten wird.