Der Weg zu meinem Buch
Seit meinem Rückzug aus exekutiven Funktionen (1996) beschäftige ich mich (neben einer ausgesprochenen Neigung, mein Leben auf relativ einfache Art zu geniessen) mit einem selbst definierten Studium unter dem Begriff „Urwissen der Menschheit“.
Dies gibt mir Gelegenheit, mich mit allerlei Dingen zu befassen, deren Zusammenhang nicht offensichtlich ist und oft auch dem sogenannten Zufall zu entspringen scheint. Das Ganze ist wahrscheinlich nicht sehr seriös, zum Glück darf es das sein.
Die Grundlagen für mein Interesse gehen eindeutig auf meinen Unterricht am Literargymnasium Zürich zurück, wo ich Lehrer von höchstem Niveau hatte. Es gibt keinen Lehrplan, und wo dieses Wissen zu finden ist, bleibt weitgehend meiner Initiative überlassen.
So kam ich in intensiveren Kontakt mit Werken über Kulturgeschichte, mit Mythen und Märchen, mit dem Alten Testament, mit Tarot, mit Psychologie uam. Ich denke gerne über Zusammenhänge nach und versuche mir vorzustellen, wie es weitergehen könnte.
Der Stoff, der dem Buch «Wärmewerte» zugrunde liegt, hat mich schon während mehr als einem Viertel-Jahrhundert beschäftigt. Ich bearbeitete ihn erstmals in meinem ersten sabbatical (1972) in Form eines Schauspiels mit dem Titel „Das Spiel“ und zum zweiten Mal während meines zweiten sabbaticals als script für einen Fernsehfilm im Auftrag des Schweizer Fernsehens.